Verein

Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes, sowie Mitglied des Württembergischen Schützenverbandes 1850 e.V. und damit mittelbares Mitglied des Deutschen Schützenbundes.

Die Aufgaben des Vereins – Auszug der Satzung


 

Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliederverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.

Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend zu dienen. Er verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke in Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der sportlichen Jugendhilfe.

Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich.

Satzung Ehrungsordnung

 

Mitgliedschaft


Unsere Formulare können sie auch ohne zu Drucken ganz bequem digital ausfüllen. Ausgefüllte Formulare, ob digital oder in gedruckter Form, schicken Sie bitte an den 1. Vorsitzenden.

Antrag auf Mitgliedschaft Änderungsmeldung

Haben sich Ihre Adress- oder Bankdaten verändert? Geben Sie die neuen Daten mit hilfe der Änderungsmeldung weiter.

 

Mitgliedsbeiträge

BeitragsartZusatzJährlicher Beitrag
Erwachseneab 18 Jahren50 €
Familienmitgliederab 18 Jahren35 €
Jugendlichebis 18 Jahre25 €
Jugendlichebis 18 Jahre - kein Elternteil Mitglied30 €
Schüler / Studenten25 €
Ehrenmitgliedervon der Hauptversammlung ernannt0 €
 
Standgeld - jährlichaktive Schützen, ab 18 Jahren25 €
Standgeld - jährlichaktive Schützen, Großkaliber, ab 18 Jahren50 €
 
Standgeldpassive Schützen LG, LP, KK2 €
Standgeldpassive Schützen Bogen2 €
Standgeldpassive Schützen Großkaliber5 €

Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich zu entrichten. Dieser wird per Bankeinzug eingezogen. Bei aktiven Schützen wird das Standgeld automatisch mit dem Mitgliedsbeitrag zusammen eingezogen. Aktiver Schütze ist, wer an Meisterschaften oder Rundenwettkämpfen teilnimmt.

Die Vereinsgeschichte – Vereinsgründung im Jahre 1962

Fritz Rau wird der erste 1. Vorsitzende des Vereins


1962
Auf Freitag, den 26.01.1962 um 20:00 Uhr wurden die Interessenten an einem Schützenverein durch das Mitteilungsblatt in das Gasthaus „Traube“ eingeladen. 40 Personen waren gekommen. Die dann vorgetragene Satzung wurde einstimmig angenommen. Durch geheime Wahl wurde von den Mitgliedern gewählt: 1. Vorsitzender, Fritz Rau 2. Vorsitzender, Albert Glatz Schatzmeister, Georg Wurster Schriftführer, Walter Schöttle Jugendwart, Günter Wolff, 1. Schießmeister, Albert Dengler; 2. Schießmeister, Richard Weissert; Beisitzer, Christian Holzäpfel, Karl Schickhardt & Wilhelm Dengler; Kassenprüfer, Hermann Reichle & Karl Kalmbach

1963 – Schießbahn und Schützenhaus

Bau des Schützenhauses mit Kleinkaliberstand


1963
Nach den Vereinsmeisterschaften war die Teilnahme an Kreismeisterschaften selbstverständlich. In den kommenden Jahren sollten zahlreiche Schießen wie Frühlingsschießen, Preisschießen, Königsschießen, Herbstschießen, Wanderpokalschießen ausgetragen werden.

1969 – Erster Aus- und Umbau der Anlagen

Der heutige Eingang zur Bogen- und Pistolenhalle ist gut erkennbar


1969
Um den geplanten Bau einer Pistolenbahn, sowie der Erweiterung der Luftgewehr- und Kleinkaliberbahn, mussten zahlreiche Bäume und Tonnen an Erdreich weichen.

1970 – Ein neuer Vorstand

Fritz Rau gibt sein Amt an Wolfgang Richter ab


Bei der 12. Hauptversammlung trat Fritz Rau als Vorsitzender zurück. Wolfgang Richter wurde neuer erster Vorsitzender. Noch während der Sitzung wird Fritz Rau zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In den 12 Jahren unter Fritz Rau war mit der Gründung, dem Aufbau des Vereins und dem Hineinwachsen in den Schießsport ein wichtiges Fundament gelegt worden. In den folgenden Jahren sammelte der Verein weiter Erfahrungen im Schießsport, es herrschte ein ständiger Mitgliederzuwachs. 1975 konnte allerdings nur eine Luftgewehr- und eine Sportpistolenmannschaft gemeldet werden.

1976 – Gründung der Bogenabteilung

Helmut Spathelf war der erste Abteilungsleiter der Bogenschützen


1976Im Jahre 1976 wurde die Bogenabteilung gegründet. Abteilungsleiter wurde Helmut Spathelf. Da in der Nähe vom Schützenhaus kein geeigneter Platz gefunden werden konnte, war unterhalb des heutigen Eisstockplatzes eine Möglichkeit zum Bogenschießen gegeben.

1978-1982 – Erneuter Vorstandswechsel

Fritz Rau kehrt nach sechs Jahren an die Vereinsspitze zurück


Im Jahre 1978 stellte sich Wolfgang Richter nicht zur erneuten Wahl zum 1. Vorsitzenden. Karl Rentschler, der bereits Jugendleiter war, übernahm das Amt. Doch nur zwei Jahre später 1980, stellte auch er sich nicht mehr zur Wahl da er sich ausschließlich der Jugendarbeit widmen wollte. Kein Mitgleid war bereit die Vereinsführung zu übernehmen. Also übernahm der 2. Vorsitzende Fritz Rau sechs Jahre nach seinem Rücktritt wieder die Vereinsführung. Nach sportlichem Hoch und Tief konnte der SV Ebhausen im Jahr 1982 zwei Sportpistolen-, eine Luftpistolen- und eine Luftgewehrmannschaft melden. Ein wichtiger Schritt der einige Titel, aber auch Talente hervorbrachte.

1982 – Europameisterschaft 1982

Frank Foshag war der erste Schütze des SV Ebhausen auf internationelem Niveau


1982
Gemeinsam mit anderen bekannten Schützen wie etwa Bernd Rücker flog der Ebhäuser Frank Foshag am 13.09.1982 mit dem Flugzeug von Stuttgart nach Rom um Deutschland bei der EM der Junioren zu vertreten. Nach einer Woche EM landeten die Schützen am 20.09.1982 wieder in Deutschland und wurden für ihren 3. Platz mit der Deutschen Luftgewehr-Junioren-Nationalmannschaft gebührend empfangen und gefeiert.

1986-1992 – Ein wichtiger Schritt in die Moderne

Es ist von essentieller Bedeutung immer auf dem aktuellen Stand zu sein


Um konkurrenzfähig zu bleiben muss man Teil des Wandels der Zeit sein. So erhielt die Luftgewehrbahn 1986 ein Dach. Der Schießbetrieb wurde zu Saisonbeginn aufgenommen.
Ohne Bauarbeiten geht es nicht vorwärts. 1990 wurde das Schützenhaus durch einen Anbau erweitert und neue Toiletten installiert. 1991 wurde die KK-Bahn von drei auf fünf Stände erweitert, die schon 1992 mit einem Preisschießen eingeweiht werden konnten. Im Jahr 1992 konnte der Schützenverein den seit 1989 gepachteten Sportplatz unterhalb des Schützenhauses an der B28 käuflich vom TV Ebhausen erwerben. Nun hatte die Bogenabteilung optimale Bedingungen beim Schützenhaus.

1992-1999 – Es geht steil bergauf!

Wichtige Neuzugänge und ein gutes Konzept bringen den Erfolg


1992
Egon Hauck war es, der seine Verbindungen spielen ließ. So konnten im Jahr 1992 vielversprechende Schützen gewonnen werden. Mit Ausnahmetalent Frank Foshag, dem erfahrenen Walter Kugele und dem jungen Thomas Braun sollte dem Verein eine erstaunliche Entwicklung gelingen. Das Luftgewehr Team startete in der B-Klasse und schaffte prompt den Aufstieg in die A-Klasse. Bald konnte sogar eine zweite Mannschaft gemeldet werden. 1994 gab Fritz Rau nach nun 14 Jahren und insgesamt 26 Jahren nun endgültig das Amt als 1. Vorsitzender ab. Nachfolger wurde der bis dato 2. Vorsitzende Jürgen Wacker. Durch den Zuwachs konnten auch wieder eine Match und eine Standardmannschaft gemeldet werden. Ob im Luftgewehr, im Kleinkaliber oder beim Bogenschießen, überall ging es stets weiter nach oben. Im Jahr 1999 konnten unsere Bogenschützen von der Landesliga in die Oberliga FITA im Freien aufsteigen. Ein weiterer Meilenstein war 1999 erreicht, als die erste LG Mannschaft in die Landesliga aufstieg. Da man trotz der acht LG Stände zum Luftgewehrtraining immer öfter Schlange stehen musste, wurde bei der Hauptversammlung im Jahr 1999 beschlossen eine neue, große Halle zu bauen.

2000 – Millennium

Eine Hürde Names „Lothar“


2000
Sollten sich die Weltuntergangsprophezeihungen bewahrheiten? Nicht für den SV Ebhausen. enn trotz Vorbote der ausgebliebenen Apokalypse „Orkan Lothar“, konnte der Neubau zügig vorangebracht werden. Allerdings mussten erst unzählige Bäume in 650 Arbeitsstunden beseitigt werden um die Bauarbeiten wieder aufnehmen zu können.

2002 – Zielstrebig mit Erfolg in die Zukunft

Einweihung der neuen Schießanlagen zum 40. Jubiläum


2002
Nach zwei Wahlperioden stellte sich der 1. Vorsitzende Jürgen Wacker bei der Hauptversammlung 2002 nicht mehr zur Wahl. Neuer 1. Vorsitzender wurde Walter Kugele. Im Herbst 2002, nach 7300 Arbeitsstunden an Eigenleistung unserer Mitglieder wurde die neue Schießanlage fertiggestellt. Die Einweihungsfeier unserer Schießanlage fand zusammen mit dem 40 jährigen Vereinsjübiläum am 21. September 2002 in der neuen Bogenhalle statt. Für den Bogen- und Pistolenbereich sind im Erdgeschoss ideale und für die Luftgewehr- und Luftpistolenschützen im Obergeschoss optimale Bedingungen geschaffen worden.

2004-2008 – Erste Schritte in der Württembergliga

Höhenluft


2004
Mit dem neu eingeführten Ligamodus und der daraus resultierenden Neueinteilung der Klassen fand sich das Luftgewehrteam in der Verbandsliga wieder. Verstärkt durch das junge Talent Ramona Gößler und Andreas Kugele aus der 2. Mannschaft, gelang der Mannschaft sogar der Aufstieg in die Württembergliga. Nach 26 Jahren im Amt stellte sich Ursula Hammer 2004 nicht mehr zur Wahl als Kassier auf. Sie wurde darauf zum Ehrenmitglied ernannt. Während sich die Mannschaften anderer Disziplinen des SVE in Kreis- und Bezirksligen tapfer schlagen, schafft es die 1. LG Mannschaft den 2. Platz in der WT Liga zu belegen und sich für die Relegation zur Bundesliga zu qualifizieren. Gründer der Bogenabteilung, als Bogenvater bekannt, stellt sich Helmut Spathelf nach 30 Jahren Abteilungsleiter Bogen im Jahr 2006 nicht mehr zur Wahl. Als Anerkennung für diese Leistung wird auch er zum Ehrenmitglied ernannt. Nach 4 Jahren WT Liga war der Abstieg in die Verbandsliga im Jahr 2007 nicht zu vermeiden. Mit den Leistungen sank auch die Motivation. Später war sogar der Klassenerhalt in der Verbandsliga in Gefahr. Nach einem weiteren Jahr in der Verbandsliga drohte der Abstieg. Mit dem 7. Tabellenplatz gab es keine Chance aus eigener Kraft in der Liga zu bleiben. Eine andere Mannschaft zog ihren Start zurück und so rutschte das Team wieder auf Rang 6 was den Verbandsliga-Klassenerhalt bedeutete. Der Schock saß tief und rüttelte die Mannschaft wieder wach! Durch hartes Training und personelle Veränderung konnte in der folgenden Saison der 2. Platz belegt werden.

2010 – Und wieder wird gebaut

Alle Jahre wieder


2009
An der Hauptversammlung 2009 wurde die Modernisierung des Schützenhauses und der Küche, sowie der Umbau der KK-Bahnen auf elektronische Anlagen beschlossen. Wie bisher jedes große Bauprojekt des SVE konnte auch dieser Umbau zu Beginn der Saison fertiggestellt werden.

2012 – Neue Motivation

Meistertitel in Verbands- und Württembergliga mit Aufstieg in 2. Bundesliga


2012
Nach dem arbeitsintensiven Umbau wurde wieder motiviert trainiert, schließlich war man nun Titelfavorit. Dank weiterer personeller Verstärkung der ersten Mannschaft wurde auch die zweite und dritte Mannschaft stärker. Es kam wie es kommen musste, der erste Titelgewinn der Verbandsliga in der Vereinsgeschichte wurde erreicht! Nach 4 Jahren wieder in der Württembergliga und von der Presse schon im Vorfeld als Titelfavorit angepriesen war natürlich der Ehrgeiz geweckt! Während 3 von 4 unserer Luftgewehr Mannschaften einen Aufstieg schafften, wurde die erste Mannschaft ungeschlagener Meister der WT Liga. Am 11. Februar 2012 wurde die Mannschaft Sieger der Relegation und startet nun erstmals in der 2. Bundesliga.