Neujahrs-Schießen ohne Knall hat schon lange Tradition

Bei den Bogenschützen des SV Ebhausen ist es schon sehr lange Tradition, am 1. Januar ein fast lautloses Neujahrs-Schießen auszutragen. Seit dem Jahr 1986 kommt man am Neujahrstag zusammen, um sich alles Gute zu wünschen und dann ein paar Pfeile zu schießen. Der Reiz bei diesem kleinen Wettbewerb ist, dass alle Teilnehmer/Innen mit einem Vereinsbogen ohne Visier nur sechs Wertungspfeile schießen. Vorheriges Probeschießen ist nicht erlaubt. Seit 1993 gibt es für den Sieger einen Wanderpreis. Außerdem ist auch immer der von Helmut Spathelf gestaltete Fotokalender mit Bildern aus dem Vorjahr und Zitaten von Prominenten heiß begehrt. Diesmal ist beispielsweise ein Spruch von Friedrich dem Großen enthalten: „Man müsste es dahin bringen, dass sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen.“

Jetzt waren beim 31. Wettbewerb 21 Bogenschützen/Innen am Start. Nach sehr spannendem Verlauf und eng zusammen liegenden Ergebnissen ging der Wanderpreis und der Kalender nach Rohrdorf. Thomas Calmbacher hatte mit 57 von 60 möglichen Ringen das beste Ergebnis des Tages erreicht. Zweiter wurde Ujo Stern mit 55 und Dritter Hansjörg Engler mit 54 Ringen. Auf Platz 4 landete Sarah Brommler ebenfalls mit 54 vor Marcel Stern-Depzik und Melisande Stern (beide 53). Nach der kleinen Siegerehrung wurde – und das ist beim Neujahrs-Schießen neu – gegrillt und gemütlich am Lagerfeuer gesessen. So hat 2016 für die SVE-Bogner schon wieder gut angefangen!