Die SVE-Bogner nach der Siegerehrung des Neujahr-Schießens

Fast lautloses Neujahrs-Schießen hat bei den Bognern Tradition

Beim diesjährigen 32. Neujahrsschießen auf dem Ebhäuser Bogenplatz waren 19 Teilnehmer/Innen am Start. Nach sehr spannendem Verlauf und eng zusammen liegenden Ergebnissen ging der Wanderpreis diesmal an Helmut Spathelf, der mit 55 von 60 möglichen Ringen das beste Ergebnis des Tages erreichte. Zweiter wurde Thomas Calmbacher mit 53 Ringen vor Karl-Heinz Köhler (52 mit einer Innenzehn) und Christoph Preuß (52 mit einer Zehn). Auf Platz 5 landete Sarah Brommler mit genau 50 Ringen. Nach der kleinen Siegerehrung wurde gegrillt und bei Glühwein und Punsch gemütlich am Lagerfeuer gesessen. Die Bogner ließen es sich schmecken und die knackige Kälte auf dem Bogenplatz störte keinen mehr, auch wenn mancher Teller auf den mit Raureif überzogenen Tischen festfror.

In der Bogenabteilung des SV Ebhausen ist es schon seit dem Jahr 1986 üblich, am 1. Januar ein fast lautloses Neujahrs-Schießen auszutragen. So kommt man am Neujahrstag einfach zusammen, um sich alles Gute zu wünschen und dann ein paar Pfeile zu schießen. Der Reiz bei diesem Mini-Wettbewerb ist, dass alle Teilnehmer/Innen mit einem Vereinsbogen ohne Visier und sonstige Hilfsmittel sechs Wertungspfeile schießen, ohne vorher zu proben. Seit 1993 gibt es für den Sieger einen Wanderpreis. Außerdem ist auch seit vielen Jahren der von Helmut Spathelf gestaltete Fotokalender mit Bildern aus dem Vorjahr und Zitaten von Prominenten heiß begehrt. Im Jahr 2017 muss natürlich auch ein Spruch von Martin Luther dabei sein: „Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts schneller als eine Wohltat.“ Der Kalender ging an Thomas Calmbacher.