SVE-Bogner nach dem Neujahrs-Schießen

Neujahrs-Schießen ohne Knall

In der Bogenabteilung des SV Ebhausen ist es schon seit dem Jahr 1986 üblich, am 1. Januar ein fast lautloses Neujahrs-Schießen auszutragen. Man kommt am Neujahrstag einfach auf dem Bogenplatz zusammen, um sich alles Gute zu wünschen und dann ein paar Pfeile zu schießen. Der Reiz bei diesem Mini-Wettbewerb ist, dass alle Teilnehmer/Innen nicht mit dem eigenen Bogen, sondern mit einem Vereinsbogen ohne Visier und sonstige Hilfsmittel sechs Wertungspfeile schießen. Probepfeile sind nicht erlaubt. Seit 1993 gibt es für den Sieger einen Wanderpreis, der jetzt schon zum 26. Mal vergeben wurde.

Beim diesjährigen 33. Neujahrsschießen waren rekordverdächtige 27 Teilnehmer/Innen am Start dazu waren noch drei Zuschauer anwesend. Auf den vorderen Plätzen wurde es ganz eng. Das höchste Ergebnis des Tages mit 55 von 60 möglichen Ringen erreichten gleich zwei Bogner: Helmut Spathelf und Christoph Preuß. Bei Ringgleichheit entscheidet die höhere Anzahl von geschossenen Zehnern. Da hatte Spathelf mit 3:1 die Nase vorne und somit ging der Wanderpreis nach 2017 wieder an ihn. Zweiter wurde somit Christoph Preuß. Karl-Heinz Köhler (52 Ringe) belegte Platz 3 vor Hansjörg Engler (51 mit einer Zehn), Harald Schmollinger und Sarah Brommler (beide 51 ohne Zehn). Nach der kleinen Siegerehrung wurde gegrillt und bei Glühwein und Punsch gemütlich am Lagerfeuer gesessen.

Seit Jahrzehnten ist der von Helmut Spathelf gestaltete Fotokalender mit Bildern aus dem Vorjahr und Zitaten von Prominenten unter den Preisen. Diesmal ist beispielsweise ein Spruch von George Bernard Shaw enthalten: „Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.“ Der Kalender ging an Hansjörg Engler.