Die SVE-Bogner nach dem Neujahrs-Schießen

Neujahrs-Schießen ohne Knall

In der Bogenabteilung des SV Ebhausen ist es schon seit dem Jahr 1986 üblich, am 1. Januar ein fast lautloses Neujahrs-Schießen auszutragen. Die Bogner kommen am Neujahrstag einfach auf dem Bogenplatz zusammen, um sich alles Gute zu wünschen und dann ein paar Pfeile zu schießen. Der Reiz bei diesem Mini-Wettbewerb ist, dass alle Teilnehmer/Innen nicht mit dem eigenen Bogen, sondern mit einem Vereinsbogen ohne Visier und sonstige Hilfsmittel schießen. Probepfeile sind nicht erlaubt und es gibt nur sechs Wertungspfeile. Seit 1993 gibt es für den Sieger einen Wanderpreis, der jetzt schon zum 27. Mal vergeben wurde.

Beim diesjährigen Neujahrsschießen waren bei durchwachsenem Wetter 25 Teilnehmer/Innen am Start. Auf den vorderen Plätzen war es wie meistens eng. Bei Ringgleichheit auf den Plätzen drei bis fünf musste die Anzahl der geschossenen Zehnern entscheiden. Der Sieg war aber eindeutig: Den holte sich mit 55 von 60 möglichen Ringen Harald Schmollinger, der somit den Wanderpreis zum ersten Mal mit nach Ebershardt nehmen durfte. Elf verschiedene Sieger hat der Wanderpreis bisher. Knapp hinter dem glücklichen Gewinner landete Jungschützin Rika Sophie Hausdorf mit 53 Ringen auf dem 2. Platz. Dritter wurde Stefan Werner (52 Ringe mit drei Zehnern) vor Christoph Preuß (52 mit zwei Zehnern) und Patricia Mast (52 ohne Zehn). Nach der kleinen Siegerehrung wurde gegrillt und bei Glühwein und Punsch gemütlich am Lagerfeuer gesessen.

Seit Jahrzehnten ist der von Helmut Spathelf gestaltete Fotokalender mit Bildern aus dem Vorjahr und Zitaten von Prominenten unter den Sachpreisen. Diesmal ist beispielsweise ein Spruch von Henry Ford dabei: „Denken ist die härteste Arbeit, die es gibt. Das ist möglicherweise der Grund, warum sich so wenige darum bemühen.“ Den Kalender holte sich Harald Schmollinger.