Die wiedergewählten Funktionärinnen Susi Ressler (links) und Patricia Mast mit Abteilungsleiter Sebastian Bernklau auf eine Bogenlänge Abstand.

Abteilungsversammlung Bogen

Bei der Abteilungsversammlung der Bogenschützen des SV Ebhausen auf dem Bogenplatz in Ebhausen freute sich Abteilungsleiter Sebastian Bernklau über zwölf Anwesende, acht weitere haben aus wichtigen Gründen entschuldigt gefehlt. Unter Berücksichtigung des Termins in den Ferien und der Corona-Lage hat die Abteilungsleitung schon im Vorfeld nicht mit der starken Beteiligung wie im Vorjahr gerechnet, wichtiger war ihr, ein paar Wahlen und Formalien abzuhaken und in Anbetracht der noch nicht überstandenen Pandemie die Versammlung im Freien abzuhalten. Hygieneregeln wurden beachtet und ständig eine Bogenlänge Abstand zwischen den Anwesenden eingehalten. Der Rückblick auf das vergangene Jahr, als noch alles lief, zeigte ein breit gefächertes Programm. Über Meisterschaftsrunden mit guten Platzierungen bis hin zu Bezirksmeister- und Landesmeistertiteln, drei Starts bei der Deutschen Meisterschaft 3D in Delmenhorst, Liga-Wettkämpfe, Kreisrunden, Arbeitseinsätze, Gästeschießen und interne Veranstaltungen wie der 15-Kampf wurde berichtet. Stefan Wahl leitete die Entlastung der Abteilungsleitung, sie erfolgte einstimmig. Bei den anschließenden Wahlen wurden Schriftführerin Patricia Mast und Kassiererin Susi Ressler in ihren Ämtern einstimmig wiedergewählt. Damit sind wichtige Ämter in der Bogenabteilung weiterhin gut besetzt.

Im Bericht von Bernklau wurde die Zahl von 46 aktiven und 44 passiven Bogenschützen*Innen – insgesamt also 90 – vermeldet. Das ist geschätzt rund die Hälfte des Gesamtvereins. Mit Bogenreferent Armin Ohngemach hat man einen Vertreter im Gesamtausschuss des SVE. Man ist sich einig, dass das steigerungsfähig ist. Das geht aber nur mit der Bereitschaft von weiteren Bognern, ein Ehrenamt im Gesamtverein zu übernehmen. Es gibt entsprechende Überlegungen, noch keine konkreten Zusagen und so will man die Hauptversammlung des SVE abwarten und bis dahin möglichst noch ein paar Weichen richtig stellen.

Die Bogenabteilung hat sich in der Vergangenheit auch am Bewirtungsdienst im Schützenhaus zumindest im Winterhalbjahr beteiligt. Die Besucherzahl ist aber schon vor Corona zurück gegangen, was eine Vorplanung nicht einfach macht. Nach der Sommerpause wird sich das kaum verbessern, durch Corona noch einige Zeit verzögern und man fragt sich, ob sich der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag für den Verein überhaupt noch lohnt.

Auch der Blick auf das Hallentraining im Winterhalbjahr bereitet der Abteilung Sorgen. Wegen der derzeitig Corona-Regeln können voraussichtlich nur vier Bogner gleichzeitig in der Halle trainieren. Somit wird eine Anmeldung zum Training notwendig werden. Armin Ohngemach und Pirmin Hausdorf werden die Anmeldungen entgegen nehmen und das Training organisieren. Wegen der Vorschrift zum ausreichenden Lüften sieht man bei Kälte Probleme mit der Temperatur in der Halle, wo es nach Ansicht der Mehrheit schon in der Vergangenheit zu kühl war. Nach intensiver, aber sehr sachlicher Diskussion war man sich einig, dass es noch viel zu tun und zu regeln gibt.

Dieser Beitrag ist bis zum 09.11.2020 verfügbar.