Patricia Mast, Armin Ohngemach, Thorsten Brunner.

Vollmond-Schießen bei den SVE-Bognern

Ab November hat Corona alle Wettkämpfe lahm gelegt – auch beim Schießsport. Kurz zuvor haben die Bogner des SV Ebhausen noch ihr diesjähriges „Vollmondschießen“ in kleiner Besetzung (neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer) veranstaltet. Der besondere Reiz beim Schießen in der Nacht: Man sieht die Pfeile nicht fliegen und sieht nicht wo sie stecken. Nur die Einschläge sind zu hören. Bei der diesjährigen 24. Auflage hatte man wie meistens Glück mit dem Wetter. Nach einem sonnigen Tag stand am Abend zum Wettkampfbeginn um 20 Uhr der Mond voll und hell über den hohen Bäumen am Bogenplatz. Die Scheiben waren so beleuchtet, dass jeder sein Ziel erkennen konnte. Es wurden mit Bögen ohne Visier zehn Durchgänge mit jeweils drei Pfeilen geschossen. Am Ende stand Armin Ohngemach mit sehr starken 286 von 300 möglichen Ringen auf dem 1. Platz. Als Vorjahressieger konnte er den großen Wanderpreis, den er erneut mit einem ausgedienten Pfeil verzieren darf, gleich behalten. Auf den Plätzen zwei bis sechs folgten Thorsten Brunner (255 Ringe), Patricia Mast (234), Markus Mößner (231), Bernhard Pestke und Madeleine Straub (beide 224).

Die Zeit bis zum Wettkampfbeginn hatte man genutzt für ein „Blindschießen“. Das richtige Körpergefühl ist beim Bogenschießen immer erforderlich. Das funktioniert auch mit geschlossenen Augen, in diesem Fall mit einer Maske über den Augen. Zunächst durfte jeder drei Pfeile auf die große 122-cm-Scheibenauflage schießen. Da lag Markus Mößner mit 18 Ringen knapp vor Karl-Heinz Köhler und Nicole Pohl (beide 17). Dann gab es aber noch für jeden einen Blindschuss auf eine Darts-Auflage. Damit kam auch das Glück ins Spiel: Armin Ohngemach traf die Triple 14 und siegte mit 43 Ringen vor Ujo Stern mit 27 Ringen.

Dieser Beitrag ist bis zum 05.02.2021 verfügbar.