ch Ende des Wettkampfes

Das 25. Vollmondschießen bei den SVE-Bognern

Im Jahre 1997 verließen zwei Bogenschützen nach einem gemütlichen Abend das Ebhäuser Schützenhaus und machten sich zu Fuß auf den Heimweg. Es war an diesem Tag Vollmond und der Bogenplatz lag hell erleuchtet vor den beiden. „Da ist es ja so hell, da könnte man glatt noch Bogenschießen“ waren sich beide einig. Das wurde zwar nicht sofort gemacht, aber die Idee zu einem Vollmondschießen war geboren, wurde im gleichen Jahr noch umgesetzt und jetzt wurde es bereits zum 25. Mal veranstaltet. Der besondere Reiz beim Schießen in der Nacht: Man sieht die Pfeile nicht fliegen und sieht nicht wo sie stecken. Nur die Einschläge sind zu hören. Wenn dann zur Trefferaufnahme die Taschenlampen eingesetzt werden, ist man oft überrascht, wo die Pfeile stecken. Der November-Vollmond fiel diesmal auf einen Freitag. So wurde an diesem Tag das Vollmond-Schießen anberaumt. Nach einem sonnigen Tag kam am Abend der Mond hell und klar über den Horizont. Bevor er aber zum Wettkampfbeginn hoch genug stand, schoben sich Wolken davor und so war er leider erst später wieder sichtbar. Die Ziele waren aber trotzdem noch zu erkennen. Es wurden mit Bögen ohne Visier zehn Durchgänge mit jeweils drei Pfeilen geschossen. Am Ende konnte Armin Ohngemach mit 280 von 300 möglichen Ringen erneut den Sieg erringen. Es war aber äußerst knapp und die Entscheidung fiel erst mit den letzten drei Pfeilen. So landete Bernhard Pestke mit 279 Ringen, also einem einzigen Ring weniger, auf Rang 2. Dritter wurde Andelko Grigic mit 268 Ringen vor Ujo Stern (253) und Markus Mößner (249). Armin Ohngemach konnte den großen Wanderpreis, den er erneut mit einem ausgedienten Pfeil verzieren darf, gleich behalten.

Dieser Beitrag ist bis zum 22.02.2022 verfügbar.